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Jigsaw Pieces



Friday, October 13th, 2006

Glasrosen

Im Hinterhof der Bar steht eine Skulptur, ein fein gearbeiteter Rosenstock aus Metall, die Blütenblätter aus Milchglas, LEDs im Blütenkern, die sich aus Solarzellen auf den Blättern speisen. Kein Tisch ist frei und wir stehen neben der Skulptur, unterhalten uns und berühren gedankenverloren die dünnen Rosenblätter, fühlen die gezähnten Blattränder, die Kühle des Glases.

Excuse me, sagt eine Stimme, dreimal, ehe wir begreifen, dass wir gemeint sind, do you go to museums? fährt er fort, rotblonde Locken am Kneipentisch, als wir uns umwenden. Wir sind überrascht, yes, sagt Kieu, and do you, fragt er triumphierend, seine Falle zugeschnappt, touch the art there? Mit selbstzufriedenem Lächeln und ohne ein weiteres Wort dreht er sich zurück zu seiner Begleitung, aus dem dreifach ungläubigen Blick.

Tuesday, July 18th, 2006

Draussenbleiben

Das Meer ist Gemeingut, der Strand bis zu einem zweifellos in einer Verordnung festgelegten Abstand von der Flutlinie ebenso, aber direkt dahinter können Privatgrundstücke liegen. Aus diesem Grund steht entlang des Highway 1 oftmals der Strandzugang extra auf Schildern dort erwähnt, wo zwischen zwei Anwesen eine öffentliche Strasse sich zum blockierten Gemeingut abwärts schlängelt. Man mag sich über diese Unterhöhlung der Gemeinfreiheit empören, umgekehrt aber hat natürlich die Blockade auch ihr Gutes – indem nämlich nicht überall Horden von Urlaubern Bierdosen und Plastikflaschen im Sand zurücklassen und die Hottentottenfeige in Grund und Boden walzen, sondern eben nur an den öffentlichen Stränden. Der Rest liegt privat und in Frieden,

Friday, June 16th, 2006

Kopflose Vergangenheit

Als sich die Hohlwelt-Anhänger Teeds in Estero niederliessen, gab es hier an Floridas Westküste nur eine unbefestigte Strasse durch den Dschungel, parallel zur Golfküste. In grosszügigen Abständen entlang der Route lagen kleine Läden und Rasthäuser, auch die Hohlweltler betrieben eins. Später dann wurde der Tamiami-Trail (der so heisst, weil er Tampa mit Miami verbindet) asphaltiert, und zu einer Hauptverkehrsstrasse. Kleine Siedlungen wuchsen entlang der Strasse in den Sumpf, Gaststätten eröffneten, und kleine Attraktionen wie diese Eisbude.

Heute läuft die Strasse fünfzig Meter von der Bude entfernt. Direkt an der Strasse liegt ein neuer Dairy Queen und versucht, der Eistüte die Kunden abzugraben. In der Tüte arbeitet eine geschlechtslose Person; das Fenster ist so niedrig, dass ich nur einen schmalen Streifen vom Bauchnabel aufwärts zwischen Rahmen und Theke sehen kann. Von innen muss es ja genauso sein, eine endlose Parade Eis wegtragender Rümpfe.

Sunday, May 28th, 2006

Ende der Lage

Während sich die Kindheitserinnerung an Sprühpflasterapplikationen am sensorischen Material labt und selbst verstärkt, erprobe ich in der Gegenwart Zen-Taktiken zur Schmerzkontrolle, und staune nicht schlecht, als mir tatsächlich teilweise gelingt, das beinumfassende Brennen, das aus den paar offenen Quadratzentimetern strahlt, als blosse Tatsache zur Kenntnis zu nehmen. Die Fühldistanz zum Schmerz oszilliert, wie zum Beispiel ja auch bei der binokularen Rivalität die Wahrnehmung unterschiedlicher Bilder in den beiden Augen im Sekundenrhythmus zwischen links und rechts zu schwanken neigt, und interessanterweise diese Distanz aber nicht in der Schmerzintensität, sondern in ihrer Bedeutung zu liegen scheint, denn es tut nicht weniger weh in den Entlastungsphasen, es ist mir nur mehr egal. Leider muss ich schon nach ein paar Minuten das Experiment abbrechen, weil den Schmerzfasern das Weiterleiten endlich zu dumm wird und Friede einkehrt in der Haxe.

Ein Auto parkt vor meiner Nase, eins aus der aufgepumpten Minivan/Pickup-Familie, eine junge Frau steigt aus, ihr Blick streift mich, dann ist sie auch schon im Walgreens verschwunden. Noch während ich überlege, ob ich denn wirklich einem am Boden sitzenden mit blutigen Beinen ein tröstendes Wort zukommen ließe, wie ich mir im Interesse der Anonymitätsverteilung einrede, oder nicht, kommt sie wieder raus, stracks auf mich zu, und sagt “Sorry”. Aha! Also doch!

“I have to use that”, fährt sie zielsicher fort, und meint das Telefon. Ich sitze da zwar nicht wirklich im Weg, aber wohl doch zu nah dran, wer will schon neben Siechen oder Wunden telefonieren, womöglich sind Viren oder Pechstrahlen in der Luft. Sie sollte wirklich über die Anschaffung eines Mobiltelefons (Händi) nachdenken. Praktisch, so ein Gerät.

Sekunden später rollt Chris auf den Parkplatz, in seiner Mietwagenlimousine, einem von fünf Autos, die sich das Berkeleykontingent hier teilt. Er bestaunt mein Bein und die Wunden, die er nicht erwartet hatte, ich war absichtlich vage gewesen am Telefon, und wir verladen das Rad und die Posterrolle und fahren davon.

Mein Poster war noch am selben Abend fertiggedruckt, offenbar Ehrensache für Michelle, die nur Minuten nach meinem Davonhumpeln von ihrem Arztbesuch zurückgekehrt war. Die beiden Nachtangestellten bei Kinko’s, die mir das erzählen, sind freundliche Gesellen, die sich neugierig nach dem Thema der Konferenz erkundigen, für die sie nun schon ein knappes Dutzend Poster last minute gedruckt haben, und die sie doch überhaupt nicht einordnen können. Die Renaissance ist lang dahin, ich erkläre kurz, dass es ums Sehen geht, denke mir nichts weiter zu Spezialistenproblem und Universalwissenschaft, und humple in die Nacht. Justin im Auto hebt angesichts der Papierrolle in meinem Arm den Daumen. Ich erwidere die Geste und steige ein.

Saturday, May 27th, 2006

a.k.a. sucker

Two months ago, the attempt to add a new harddrive to our old home PC backfired gloriously, with first the harddrive not being recognized, and then the onboard controller dying in the fray. Reluctantly I decided to upgrade the main system components, and so I bought a mainboard, processor and memory from Tiger Direct, completing the simple harddrive upgrade, and left with essentially a completely new system. The decision was eased by a substantial rebate offered by Tiger on two of those components.
When it came to claiming these, however, I found that after collecting several documents and tediously typing in information on a rather complex online page, I still had to send in quite a bit of paperwork, so that I then might receive a check in the mail six to eight weeks later. If prepared the letters, put them in my jacket to take to the post office and forgot them there.
Six weeks later I stumble across them, finally send them off, only to then learn that of course the rebate can’t be honored any more, because the time window closed. I write them a friendly email asking for mercy, and receive a cut and paste decline.
Valued customer, that’s me.

Tuesday, May 23rd, 2006

Vier Etappen

Die Grauhaarige kommt nach ein paar Minuten wieder, entschuldigt sich bei mir und dem dicken Mann, einem Xerox-Wartetechniker, für ihre mangelnde Organisation, und überlässt mir dann Stuhl und Telefon. Erstes Etappenziel.
Nun habe ich aber keinerlei Telefonnummer zur Hand. Die einzige Verbindung zu einer Welt, in der ich keine bluttropfende Schmutzschleuder sondern ein leidender Freund bin, sind die Verwalter des Ferienhauses, in denen das Berkeleykonferenzkontingent quartiert. Erster Anruf also: 411, Auskunft. Man gebe mir Florida Vacation Connection, sage ich. Versteh ich nicht, sagt der Computer am anderen Ende. Hinter mir regt sich eine dicke Frau in Kinko-Uniform. Immerhin keine kinky Uniform, nachträglich bedacht. Florida Vacation Connection sage ich etwas lauter, und etwas mehr rührt sich die dicke Frau. Ich verbinde mit dem Menschen, schnarrt der Computer. Die Leitung verstummt. Die dicke Frau geht woanders hin, Papier sortieren. Der Mensch findet die Firma und schaltet mich durch. Zweites Etappenziel.
Ich hatte einen Unfall, erkläre ich der Angestellten der Hausverwalter, und muss Freunde erreichen, die in einem ihrer Häuser wohnen, 244 North Adams Drive, ob sie wohl die Telefonnummer des Hauses rausrücken könne. Sie kann nicht, wer ich sei, wo ich wohne, was das solle. Kurz wallt Panik, dann aber fällt mir ein, dass Carmel das Haus buchte, und ihr Name wirkt Wunder. Zack, hab ich die Nummer. Drittes Etappenziel.
Hinter mir nun wieder rührt sich die dicke Frau. Sie brauche, mault sie grob, das Telefon. Ich würde gerne glauben, mich verhört zu haben, aber tatsächlich sind ihr zwei Minuten Telefonblockade durch einen praktisch Halbtoten schon zuviel des guten Willens. Ich staune und grimme ein wenig, aber mehr nach Innen, für nach Aussen fehlt mir die Energie. Ich rufe das Haus an, es ist auch tatsächlich jemand da, aber kein Auto. Ja, sagt Ahna, sie rufe dann Chris an, wo sie mich denn erreichen könne, um den Erfolg durchzusagen. Es scharrt der Kinkodrachen. Nirgendwo, sage ich niedergeschlagen, man will mich hier nicht haben. Sie wisse, sagt Ahna, natürlich nicht, ob sie überhaupt jemanden erreiche. Ja, sage ich. Lege, und stehe auf. Nieder setzt sich instantan der Drache. Grusslos gehe ich nach draussen. Viertes Etappenziel.
Nun also stehe ich in der Betonwüste, mein treues Fahrzeug zerschmettert an meiner wunden Seite. Oder vielmehr: mein treulos niederträchtiges Radluder, die schon allzu dumme Sau. Ein Münztelefon gibt es hier, natürlich, keins. Man trägt Händi. Es brennt infam die Sonne, und trocknet in den Wunden Blut, Gestein und Mikroben zur unschönen Kruste. So gehts nun aber nicht, denke ich bei mir, und fasse einen Entschluss.

Friday, May 19th, 2006

Die Unwirtlichkeit unserer Städte

Manche Dinge weiss man, insofern als man die richtige Antwort gäbe, würde man gefragt. Man ist dann aber doch überrascht, wenn die Umstände einem dieses implizite Wissen explizit machen. Ich zum Beispiel hätte die Temperaturunterschiede zwischen verschiedenen Asphaltformen zwar durchaus vorhergesagt, die Intensität der fleischsengende Hitze insbesondere der schwarzen Bitumenvariante erstaunt mich aber doch.

Kühl hingegen schmiegt sich der Kunstfaserteppich bei Kinko’s. Ein Blutrinnsal mäandert durchs Beinhaardickicht vom Knie her abwärts, die Fussoberseite gleicht einem saftigen Steak, und ich frage mich, ob die Gefahr eines Blutstropfens auf dem Teppich wohl Grund genug ist, den Flipflop übers geschundene Fleisch zu ziehen, entscheide aber gegenteilig.

Die Schlange bewegt sich zäh, ich durchsuche den riesigen Raum mit seinen zahllosen verwaisten Printarbeitsplätzen nach jemandem, die aussieht als könne sie Michelle heissen; Michelle hatte mir am Telefon versichert, sich aufs Posterausdrucken zu verstehen wie keine Zweite, ja unter der Hand durchblicken lassen, dass tatsächlich sogar überhaupt niemand ausser ihr wisse, wie das mit den Grossformaten geht. Niemand hier sieht aus wie Michelle, und niemandem hier traue ich Posterausdrucken zu. Vielleicht versteckt sie sich ja.

Eine Kundin hinter mir sieht rot, an meinem Bein nämlich, und erzeugt ein halbdefiniertes Geräusch, ‘are you all right’ fragt sie wohl, und weiss die Antwort schon: natürlich, dufte, danke der Nachfrage freilich. Vor mir in der Schlange ein Wissenschaftler, auch er will ein Poster ausdrucken. Mit wachsendem Fatalismus höre ich mit an, dass Michelle sich im Krankenhaus befindet, dass keiner weiss, ob sie wiederkommt, dass man aber gerne den Auftrag annehme, man werde dann schon sehen, obs klappe. Angel nämlich könne ja vielleicht auch Poster drucken, es kursiert da ein Gerücht unter den Kinkos. Genau weiss es niemand, Angel ist nur nachts da, was mir irgendwie auch die Sache mit dem Fahrrad zu erklären scheint, in meinem Wahn.

Ich habe ohnehin nicht die Wahl, Sarasota ist von der Welthauptstadt des Posterausdruckens gehörig entfernt, und hinterlasse also meine pdf Datei in der bodenlosen Maschine, zusammengelegt mit der des anderen Nerds, mit dem ich nun noch ein wenig im Teppich rumstehe. Er aber hat es sichtlich eilig, stellt ein paar Fragen pro Forma nach der Verletzung, na, das sieht schlimmer aus als es ist, see you at the conference. Und ab in seinen und seinem Mietwagen.

Der Asphalt ist immer noch zu heiss, und an einen Fussmarsch ohnehin nicht zu denken, das Rad unbrauchbar, Handy hab ich Bastion des guten Geschmacks natürlich keins, mein Leben gegen den Klingelton, Fanal des Widerstands. Ich also erstmal wieder nach drinnen gehumpelt, Telefonnummer hab ich auch keine, wozu auch, ohne Handy, von niemandem, aber über Pfiffigkeit verfüge ich im Maxipack, und frage also trotzdem nach einem Telefon, unter Fingerzeig auf die Metzgerei unter meinem Knie, die Mitleidskarte, sie muss doch greifen.

Eine grauhaarige Dame zeigt sich mütterlich, bugsiert mich zum Telefon, rauscht davon, Xerografien anfertigen, aber ehe ich mich umständlich und blutspurfrei auf den angebotenen Stuhl falten kann, rumms, sitzt ein dicker Mann drauf und macht sich Notizen. Blöd daneben stehe hingegen ich.

Monday, March 6th, 2006

Hasenohren

8

Der dicke Mann mit dem Ziegenbart nickt missmutig, als ich ihn frage, ob ich das Austellungsstück kaufen kann. Jetzt muss er auf eine Leiter steigen und mir den Hasenohrenkarton herunterholen, und das mag der dicke Mann nicht so gerne. Er holt ihn natürlich trotzdem und bringt ihn schnaufend an die Kasse, wo ich die Hasenohren selbst verpacken muss, denn der dicke Mann unterhält sich mit dem drahtigen Teenager über seinen Computer zuhause und Installationsprobleme. “Do you need a bag”, fragt der dicke Mann, während ich die Pappteile in die Verpackung puzzle. Weil ich mit dem Fahrrad und ohne Rucksack da bin, will ich tatsächlich eine Tüte. Erst nimmt der dicke Mann ein Telefonat an. “Thank you for calling Radio Shack” sagt er, es klingt aber ganz anders. Das Gespräch hindurch sagt er mehrfach ungeduldig “yes” und verdreht die Augen, ich stehe unterdessen mit dem Pappkarton. Der dicke Mann umschreibt ein Rechteck mit den Händen und pantomimt einen Henkel oben dran, ich nicke, er nickt. “Yes, we do”, sagt der dicke Mann genervt, dann sagt er “bye” und legt auf. “I hope he doesn’t come in here today” sagt er zum Kollegen, “he is trouble”. Er gibt mir eine schwarze Radioshack-Plastiktüte, im Hinausgehen versenke ich die Hasenohren darin und höre den dicken Mann “He is one of the guys who” sagen, dann fällt mit einem Klingeln die Tür hinter mir zu. Ich stehe wieder im Regen, eine halbe Stunde von den Oscars entfernt, frage mich, ob ich den dicken Mann doof finden oder bemitleiden soll, und entscheide mich für Vergessen.

Saturday, January 28th, 2006

Jigsaw Pieces

two helmets

5
Die Ampel schaltet, als ich beinahe die Kreuzung erreicht habe, und ich bringe das Rad erst in der Mitte des Fussgängerstreifens zum Stehen. Niemand überquert die Strasse hier, ich bleibe also stehen und warte auf die nächste Schaltung. Während des Wartens erinnere ich mich, dass man auch in Kalifornien auch bei Rot rechts abbiegen darf, und ungleich Autos, die die rechte Spur zum gradeausfahren nutzen, kann ich auf meinem Rad dem Nachfolger Platz machen. Der Wagen hinter mir blinkt zwar nicht, aber das tun sie hier ohnehin selten. Ohne abzusteigen ziehe ich also das Rad nach rechts an den Strassenrand, und wirklich rollt sofort das Auto hinter mir voran, ist neben mir, und der Fahrer blafft durchs offene Fenster “I’ll roll your piece of shit over if you don’t get out of the way”, nimmt die Kurve und ist weg.

6
Der Weg von der Universität hügelab ist steil und nagt an den Bremsklötzen. Am rechten Strassenrand stehen die Linienbusse abfahrtbereit und warten auf Studentenfracht. Ich rolle in der Mitte der rechten Spur, einen Meter von der Busaussenseite entfernt, am Bus vorbei, und dann noch ein Stück weiter hügelab, ehe ich an den rechten Strassenrand ausweiche. Ein Mittelklassewagen schiebt sich an mir vorbei, durchs offene Seitenfenster bricht die überschlagende Stimme einer jungen Frau, Beifahrerin, “we’ll run you over”, vermutlich ist der Satz Teil der Führerscheinprüfung hier.

7
Shattuck teilt sich nördlich des Stadtzentrums von Berkeley, zwei Blocks lang, in zwei separate Einbahnstrassen. Mein Ziel ist das chinesische Restaurant auf der Westseite der Nordspur, ich halte mich also rechts auf der Fahrt nach Norden, grade schnell genug für die Ampelschaltungen, die Autos auf der rechten Spur fahren ein wenig schneller, und stehen je ein paar Sekunden an der noch roten Ampel des nächsten Blocks. Ich drehe mich um, und ein Kleinwagen folgt mir im Abstand von einem Meter. Bremse ich jetzt, falle ich vom Rad, blockiert der Umwerfer die Speichen des Hinterrades, das Auto muss mich überrollen, unmöglich für den Fahrer, schnell genug zu reagieren. Mein Leben für eine halbe Sekunde Zeitersparnis. Immerhin kein aggressiver Ausruf, diesmal.

Friday, December 16th, 2005

Jigsaw Pieces

digest this

4a

This ploy is quite popular among marketing fucks, it seems. This is the second one in two weeks I received. Send magazine advertisements that look like an invoice, and some percentage of recipients will be suckered into actually paying and thus subscribing to your quality rag. Why, it’s pure evil genius!

Update for this.