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Wenn man früher krank wurde, also sehr früher, als es noch keine Individuen gab und „man“ noch ganze Spezies bezeichnete, wenn früher also Triceratops einen Schnupfen bekam, dann halfen keine Medizin und kein Arzt, denn die waren noch nicht erfunden, und Hühnersuppe gab es auch nicht, denn auch Hühner waren noch nicht erfunden, und so hiess es denn aussterben für die schniefenden Dinosaurier. Das mag uns heute eine drastische Folge eines einfachen Schnupfens scheinen, aber erstens hatten die Dinosaurier damals riesige Nasen (anders als zum Beispiel, ich erwähnte es, Fische), und zweitens kannte man es damals eben nicht anders.
Heute ist das anders, denn seit uns die Evolution Penicillin, Viagra und Brause geschenkt hat, gibt es für jede kleine Sorge und jedes mickrige Problem eine Tablette. Sogar für dreckiges Geschirr gibt es Tabletten, zumindest wenn man Automaten hat, die dem Geschirr die Tablette einführen, wo hinein auch immer. Man denkt besser nicht drüber nach.
Hat man mal vergessen, eine Hose anzuziehen, bevor man morgens aus dem Haus gegangen und zum Flughafen gefahren ist, wirft man zum Beispiel einfach eine Tablette Ecstasy („X“) ein, und schon ist selbst dieses Problem behoben. Davon hätten die Dinosaurier sich nicht träumen lassen, wie auch, gegen ihre Schlaflosigkeit war ja noch kein Kraut gewachsen. Geschweige denn eine Tablette.
Kein Wunder also, dass es auch gegen hungrige Fische Tabletten gibt. Sie sind grün und ungefähr so gross wie ein Penny. Schwer sind sie auch, weswegen sie sofort auf den Beckengrund purzeln und da liegenbleiben, den Fischen zum Anreiz.
Leider sind es aber natürlich mal wieder die falschen Fische, denen hier angereizt wird, was den Ottos das Leben verlängern soll wird wieder einmal den teuflischen Barben zum Spiel. Bald glaube ich, nichts, was ich hier ins Wasser werfe, entgeht den kleinen Bullies. Natürlich kriegen sie nichts von der Tablette abgekaut, die offenbar auch hart ist wie ein Penny, aber das verdriesst die Tiere nicht und unermüdlich attackieren sie den grünen Knopf, bis er dann schon aus reiner Fischmüdigkeit zusehends verschwindet und verschwunden ist.
Die Ottos unterdessen treiben Sport an der frisch gereinigten Schlossaussenwand. Vielleicht steht es ja doch nicht so schlimm um sie.

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