Es fing damit an, dass beim Fest eines japanischen Shinto-Tempels bei uns um die Ecke nicht nur grosse Mengen Fisch auf Pappschalen oder Reisballen gepackt und verzehrt, sondern auch in blaues Wasser gesetzt und verlost wurden. Das ist ein verbreitetes und billiges Mittel, auf Festen Kinder zu bestechen, und einerseits in manchen Ländern aus Tierschutzgründen verboten, andererseits Anlass für Aquarienfachhandler aufmerksam die Rückenflossen aufzustellen und von hier nach da zu huschen: ein Goldfisch für zwei Dollar bedeutet ein Aquarium und Ausstattung für zwischen dreissig und hundert.
Die zwei Goldfische, die wir abbekommen, sind unter denen, die am Ende des langen Tages niemand haben mochte. Wir haben uns mit ausgezeichnetem Sake einen trunkenen Taumel erworben, und obwohl ich die Tüten misstrauisch beäuge, als ich von unserer neuen Verantwortung erfahre, wanken die Fische mit uns nach Hause. Fische können nämlich selbst nüchtern nicht richtig gradeaus laufen. Hätten Sie das gewusst?
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