Der Fluss fliesst landeinwärts, die Gezeiten also arbeiten, wie auch die Sonne, gegen uns. Am Ufer zunächst Mangroven, dann Keksdosen mit Hurricanfensterverschalung, dann ausladende Anwesen; Motorboote auf erhöhten Bootsstegen und Jetskis in Paaren und Dreiergruppen. Schliesslich niedrige Vegetation. Hinter jeder Biegung vermuten wir Estero Bay und Shellmound Island, das Paddelziel, aber hinter jeder Biegung liegt nur mehr aufwärtsfliessendes, rotbraunes Brackwasser. Sonne und monotone Bewegungen erzeugen eine Trance, die Augen suchen dennoch den Grund ab, die Sonnenbrille filtert die Reflektionen und man sieht trotz Trübe und Gleissen einen Meter tief. Quer zur Fahrtrichtung schwimmt es unter dem Kanu durch, dreissig Zentimeter mag der Körperpanzer durchmessen, sechzig vom Kopf zur Schwanzspitze. Neun Meilen lang wird die Kanufahrt gewesen sein, am Ende.
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