Der Fluss der Automobile ist, wie üblich um diese Zeit, in einem Zustand der Auflösung. Auf der rechten Spur steht warnblinkend verteilt die Lunchbrigade und blockiert. Wir restlichen Rollenden umfliessen zäh die aufragenden Ichkisten mit ihren sandwichhoffenden Fahrern. Ein Sattelschlepper schlängelt sich durch die Blockade, und ich schlängele ihm nach, bis er auf der Rechtsabbiegespur an der Ampel zu stehen kommt. Rechts steht er zu eng am Bordstein, ich richte also die Radnase nach links, die Fahrerin des dort nachkommenden Wagens bremst und winkt mich in die Lücke. Aus dem Augenwinkel aber sehe ich die riesigen Reifen des Schleppers sich drehen, das Monster rollt rückwärts und schräg verschwindet mein Rad unter ihm. Hey, rufe ich, asshole, what are you doing, springe ab und ziehe das Rad nach, aber unerbittlich schiebt sich der Verbrecher hinterher. Hey, ruft es nun auch vom Gehweg, there are people behind you, pay attention. Endlich hält das Vieh, schafhaft guckt ein Fahrerkopf aus der Kabine. You OK fragt es von da oben, und schon wieder sage ich, anstatt einem Bereicherungsprozess den Weg zu bereiten, I am, and I think the bike is, too. Schiebe das Rad zum Beiweis kurz nach vorne und wieder zurück, überrolle dabei eine schimpfende Ameise, und radle davon.
Something to say?
