Die Welt ist plötzlich unangenehm distanzlos, warm und drückend. Ein kilometerhoher See dieser feuchtwarmen Luftsuppe schwappt über Newark hin, und am Grund krabble ich entlang, oder rolle auf meinem Klapprad, und schwitze mehr Feuchtigkeit hinein in die Schwüle. In der Strassenschlucht vor Broad Street fegt wie immer starker Gegenwind, heute aber ist er nicht eisig und raubt mir nicht den Atem, sondern fasst mich warm an, ungebeten, ungewollt. Dann durchfahre ich einen kühlen Luftstrom aus der Tiefe, der Winterwind aus dem U-Bahn-Eingang ahnt nicht, was ihn hier oben erwartet und löst sich mit leisem Seufzen auf.
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