Als ich mir mit den Händen durch die Haare fahre und also mit meinem Kopf raufe, fallen einige auf das mit Skizzen von Kreisen und Projektionsstrahlen bedeckte Blatt, ein Kopforakel, ein I-Ching oder Mikadospiel aus Keratinstäbchen, und ich frage mich einen Moment lang, ob das Überbleibsel von der gestrigen Schur sind, oder ob vielleicht wirklich eine Verdünnung stattfindet. Die letzten Rottöne aus den Wolken verschwinden, und mit ihnen meine Hoffnung auf eine Lösung. Warum der Winkel orthogonal zur epipolaren Linie, der doch eigentlich der kürzeste sein sollte, von einer numerischen Optimierung unterboten werden kann, Tagesinhalt im Winkelbergwerk. Ich werde das Problem heute nicht mehr lösen, habe schon die Jacke an, als mir, woher der Gedanke nach drei Stunden der ununterbrochenen Ratlosigkeit nur plötzlich kommen mag, auffällt, dass das Kreuzprodukt zweier Einheitsvektoren natürlich selbst im Allgemeinen kein Einheitsvektor ist, und darum die Orthogonalisierung missglückt.
Ich kann nach Hause gehen.
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