lynch’s jay
Sometimes just looking at birds makes me realize how patently absurd they look with their amputated torsos. I wonder if they think mammals queer with the superfluous appendages, so useless for flight.
Sometimes just looking at birds makes me realize how patently absurd they look with their amputated torsos. I wonder if they think mammals queer with the superfluous appendages, so useless for flight.
No legs, they walk, not ever stopping.
No eyes, they stare, the blinkless blind.
No hearts, their blood runs cold in circles.
No mind; no mind to step aside
and stop and breathe and rest.
The tourist, that most beneficial pest.
Die Pumpe des Heliumkühlsystems scharrt regelmaessig, vor einer Weile habe ich das mit dem Atmen eines grossen, respekteinflössenden Tiers verglichen, aber jetzt klingt es wie ein Schlagzeug. Die Lüftung, die Pumpe und das monotone Rattern des Scanners vermischen sich zu einem breiten Rauschcocktail unbekannter Farbe, das klingt wie ein Konzert am Ende einer sehr grossen, sehr leeren Halle, eine winzige Bühne steht da, man kann die Musiker kaum sehen, und hört auch nicht, was sie spielen, weil das entfernte Geräusch von allen Wänden wiederhallt. Ich glaube, Blasinstrumente zu hoeren, aber das ist natürlich Quatsch. Es ist ja keine Musik.
Mein Koerper ist betäubt, ein dummes Klischee, aber es fühlt sich wirklich an, als wäre ich in Watte gepackt. Wenn ich den Kopf drehe, hinkt er etwas hinterher, ein billiger Rückkopplungseffekt im Video. Hinter mir auf dem Bildschirm werden Herzschlag und Atmung eines anderen Menschen abstrahiert, die Atmung kann man kaum erkennen, das Signal ist zu verrauscht, ein dickes grünes Band aus sich überlagernden Zickzacklinien.
Manchmal meine ich für Sekunden, einen Sänger ausmachen zu können in der Geräuschkulisse, aber das ist natürlich Quatsch. Es ist ja gar keine Musik.
Is this to keep the bikes in or to keep the humans out? A silly question – or is it?
It is.
Den Konferenzgedächtnisschirm aus dem Jahre 2002, kaum getragen, in der linken, das Buch in der rechten, nähere ich mich der Kreuzung. Von allen Dächern tropft und rinnt es, und eine Hand habe ich ohnehin nicht frei, und drücke den Ampelknopf also mit dem Fuss. Ein leichtes, schliesslich habe ich ja den violetten Gürtel. Es dauert zwanzig Sekunden, in denen die Hauptfigur vom Mitansehen einer Auspeitschung ohnmächtig wird, dann schaltet das Gerät. Die Kreuzung ist Teil des Bicycle Boulevards, ausserhalb der Rush Hour geht es hier immer so schnell. Aus der Gegenrichtung fährt ein Auto an, aber links abbiegen ist hier verboten und ich gehe los. Ich suche die Zeile, in der aus der Ohnmacht wieder erwacht würde, aber ehe ich sie finde lenkt mich das abbiegende Auto ab, das aus schneller Fahrt einen Meter von mir entfernt zum Stehen kommt. Ich schaue vom Buch auf, mein Blick trifft sich kurz mit dem der Fahrerin. Sie hat mehrere Verkehrsregeln missachtet und mich beinahe angefahren. Es scheint ihr gleichgültig. Als ich an der anderen Strassenseite ankomme, ist sie weitergefahren und der Protagonist erwacht.
Vor ein paar Tagen endlich den Vorzeichenfehler gefunden, der mir den Horopter verbog. Mit einem Plastikball hantierten wir, drehten ihn ratlos in Händen, denn die Linien seines billigen Designs widersprachen der Ausgabe einer aufwendigen Simulation, und gegen eine Plastikball haben Matlab und Megahertz keine Chance. Aber kaum ist das Vorzeichen korrigiert, sind Ball und Gerät sich einig. Hurra.
Vorgestern dann finde ich einen Sinus statt eines Kosinus und drehe dem Kopf in der Maschine die Augen ins Geviert. Und so zurechtgerückt lösen sich die Ergebnisse unserer Studie, vor einem Jahr auf einer Konferenz vorgestellt, in wildgezackten Flächen auf. Ein schönes Ergebnis welkt vor meinen Augen und wird Staub.
Ich suche den dritten Fehler, der die Balance wiederherstellt.
When we moved into our Toronto apartment in early december, we found a pigeon had already moved in before. There were two chicks in the “nest”, so we decided to let them be. The quotes are there to signify to disparity between the mental image of a bird’s nest and the crude heap of birdshit, twigs and dirt that they scrambled together.
We observed the chicks growing up through a window, and it seemed that one of them was a bit stronger than the other. It started pushing the other away when food was served. The size difference grew, and one day we found the smaller one dead and pushed out of the “nest”. Which, combined with Tak’s story, makes me think that this is a fairly common occurence in urban pigeons.
We removed the dead bird (alas, no burial. Down the chute it went), and let the other one grow up before I went in in protective gear (That smell is something else) and removed the mess.
And if you’ve ever wondered why there is no pigeon babies anywhere: the young was almost fully grown before it dared the jump off our balcony for the first time. But even though it looked like a real pigeon at that point, it remained fairly clueless, as the above picture shows.
In North Berkeley, along Shattuck, stretches the collection of fancy shops, nice restaurants and upscale knickknackeries known as Gourmet Ghetto. On a normal, sunny day, the patrons of the Cheeseboard Collective will populate the grassy median of this busy road, to gobble down their high quality vegetarian organic superpizza. Even the signs they have conquered, to spell their minds.
Just across the street is Chez Panisse, the legendary and legendarily expensive upper crust cafe. Someday I will go there, to their downstairs section, where things are more moderately priced and a tad less glam.
In the meantime, I’ll get my lunch at Jimmy Beans in Haas business school, a greasy Cajun chicken sandwich with a bit of Cesar salad. And while I’m in the throng of overdressed nasties waiting for my grub, I’ll hear one of them answering the rhetorical howareyou with “Pretty well. Our clients just took us out for lunch to Chez Panisse and served some Champagne. They’re pretty cool.”
Not that I really think I’m in the wrong business, but am I?
Während ich meine Kreise ziehe, frage ich mich, warum ich sie ziehe. Nicht dass das Umgraben der rindenstückbestreuten Scheibe unberührte Natur zerstörte. Aber seltsam ist es doch, dass der Schaffensimpuls inmitten der vollständig durchgestalteten Campuslandschaft sich eine Nische sucht, der ein persönlicher Stempel aufgedrückt werden kann. Es liesse sich argumentieren, dass der Frühmensch suchte, was er zu formen verstand, und experimentierte, und spielerisch die Kräfte meisterte, die jetzt uralte Farnwälder in quadratkilometergrosse Plastikteppiche verwandeln, und der Gestaltungswille also in der Fähigkeit zur Technologie aufginge.
Aber selbst wenn das stimmte, legten sich doch um den mechanischen Verhaltenskern Schichten von Komplikationen, persönliche Eitelkeit, Trotz gegen die Anonymität, Ä?sthetik reiner Formen, Kontraste auf etlichen Abstraktionsebenen, um nur ein paar zu nennen, und zuletzt schliesst sich die Zwiebel aus Motiven zur ganzen Frucht:? und gefällt.
Ein leises Schnappen, das teure LED-Fahrradlicht springt ohne Vorwarnung vom Lenker und zerschellt auf dem Asphalt in sechs Teile. Zwei Batterien, Basis und Deckel, Spiegel und transparente Front verteilen sich über auf die befahrene Strasse. In den Pausen zwischen den Autos sammle ich sie wieder ein, für jede Komponente muss ich eine halbe Minute warten. Die zweite Batterie ist gequetscht, als ich sie aufsammle, aber noch dicht.