Anschließend wird der Ort des Segmentes in der Kameraebene zum Zeitpunkt der Mitte der Belichtungszeit berechnet. Dies wird im allgemeinen kein Kreisbogen, sondern die Parallelprojektion des Segmentes vom Auge in die Kameraebene sein. An dieser Linie in der Kameraebene wird nun zu n verschiedenen Zeitpunkten - und damit mit n verschiedenen Stellungen des Auges, das sich ja währenddessen dreht - das Bild der Iris ausgelesen, die erhaltenen Muster werden punktweise addiert und gemittelt.
Diese Simulationen werden für horizontale Drehgeschwindigkeiten von 0/s bis 300/s in Schritten von 10/s und für zwei verschiedene Drehrichtungen (vergleiche Abbildung 3.2) durchgeführt. Daraus erhalten wir für jede Bewegungsrichtung die verschmierten, am bewegten Auge abgelesenen Muster.