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Eine der auffallendsten prinzipiellen Begrenzungen der VOG-Methode ist,
wie im Einleitungskapitel bereits erwähnt, die Begrenzung der zeitlichen
Auflösung durch die Aufnahmefrequenz des Videosystems und, damit
zusammenhängend, die Begrenzung der Meßbarkeit der Torsion durch
die endliche Belichtungszeit und daraus resultierende Bildverwischungen.
Um die Größenordnung des sich ergebenden Problems abschätzen zu können, also
Aussagen über die Grenz-Augengeschwindigkeiten machen zu können, bis zu
denen torsionelle Messungen noch möglich erscheinen, und zu einer Einschätzung
der Anforderungen an eine systematische Verbesserung zu gelangen,
wurden simulierte Messungen an einem rechnerischen Modellauge durchgeführt.
root
1999-04-24